Aufreger in Kühlungsborn

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Benno Müller-Hill, Köln, legte schonungslos dar, warum die DDR-Forschung völlig uneffektiv ist und löste damit einen handfesten Skandal waus.

Ehrenfried Petras erregte mit seinen Behauptungen auf dem zweiten Kühlungsborner Kolloquium über angebliche Biowaffenaufrüstung in der Bundesrepublik erheblichen Verdacht. Er verursachte einen Skandal und wurde später als IM, als Agent der Stasi enttarnt.

Rainer Kirsch stellte auf dem VI. Kolloquium ein literarisches Portrait des Verhaltensforschers Günter Tembrock vor. Darin bezeichnete er den Marxismus als "utopische Soziallehre". Meine damalige Chefin und ihr Mann beschwerten sich daraufhin bei der Abteilung Wissenschaft des Zentralkomitees. Trotzdem Rainer Kirschs Beitrag im Tagungsband erscheinen.